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Fridtjof-Nansen-Realschule
Start Start Aktuell Aktuell A - Z A - Z Distanzunterricht und Videokonferenzen  an der FNR – ein Leitfaden für Lehrkräfte, Schüler und Eltern  1. Der nachfolgende Leitfaden orientiert sich an den zurzeit gültigen Rechtsvorschriften des Schulgesetzes (SchG), der Verordnungen und Erlasse des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes NRW (MSB), der Datenschutz-Grundverordnung (DSG-VO) und des Strafgesetzbuches (StGB).  2. Der Präsenzunterricht an der Schule ist durch die Pandemie bedingt im letzten und auch in diesem Schuljahr über weite Zeiträume nicht möglich gewesen.  Der Distanzunterricht kann den Präsenzunterricht nicht vollständig ersetzen, denn die persönliche Anwesenheit und der direkte Kontakt von Lehrer/innen und Schüler/innen ist durch nichts zu ersetzen.  Dennoch arbeiten die Lehrer/innen der Fridtjof-Nansen-Realschule engagiert daran, dass der Distanzunterricht alle Möglichkeiten ausschöpft, um -   möglichst alle SchülerInnen auf digitalem Wege zu erreichen -   Lernfortschritte gemäß den Lehrplänen zu machen -   SchülerInnen individuell zu fördern -   Aufgaben zu stellen und Leistungen der Schüler/innen zu ermöglichen und zu     beurteilen -   soziale Kontakte der Schüler/innen untereinander und zu den Lehrpersonen zu     ermöglichen  3. Die Lehrer/innen nutzen im Distanzunterricht unterschiedliche digitale Kommunikationsmittel, solange die Einrichtung der schulinternen Cloud noch nicht abgeschlossen ist und noch nicht alle Schüler/innen eingewiesen sind. Hauptsächlich werden folgende digitale Kanäle genutzt:  -   die AIX Concept-Schulcloud und Microsoft TEAMS (Videokonferenzen,     Aufgabenaustausch, E-Mails, Terminkalender für die Klassen, Chatmöglichkeit,      Austausch von Dateien, Arbeitsstand dokumentieren) -   Learning-View (Aufgabenaustausch, Austausch von Dateien, Arbeitsstand      dokumentieren) -   E-Mails (Aufgabenaustausch, Austausch von Dateien)  Die Lehrkräfte nutzen grundsätzlich MS Teams in der AIX Concept-Schulcloud für Videokonferenzen. Falls in Ausnahmefällen andere Anbieter (z.B. Zoom) genutzt werden, müssen alle gültigen Rechtsvorschriften eingehalten und alle möglichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Für die Nutzung der Portale anderer Anbieter als MS Teams in der AIX Concept Schulcloud sind Lehrer/innen selbst verantwortlich.  4. Lehrer/innen, Schüler/innen und Eltern sind keine professionellen IT-Spezialisten. Wir alle befinden uns in einem Lernprozess, in dem wir Erfahrungen sammeln, um den Distanzunterricht stets zu verbessern. Die unterschiedlichen Interessenlagen, die unterschiedlichen individuellen und familiären Voraussetzungen müssen bestmöglich koordiniert werden. Daran arbeiten wir kontinuierlich. Die Lehrer/innen arbeiten wie immer vertrauensvoll mit den Eltern und Schüler/innen zusammen, sie wählen wie immer das geeignete Medium aus, um die Anforderungen des Unterrichts bestmöglich auch in der Distanz umzusetzen. Dass dabei nicht alle individuellen Interessen (mehr oder weniger Videokonferenzen zum Beispiel) vollständig berücksichtigt werden können, liegt in der Natur der Sache, was aber in einem „normalen“ Unterricht an der Schule auch genauso ist.  5. Um den Lernerfolg zu gewährleisten, müssen Lehrer/innen, Schüler/innen und Eltern eng zusammenarbeiten und alle rechtssicheren Wege der digitalen Kommunikation nutzen, damit alle Schüler/innen erreicht werden können und mitarbeiten können. Lehrer/innen arbeiten kontinuierlich daran, die unter Punkt 2 genannten Ziele zu erreichen.  Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, Aufgaben, die sie im Rahmen des Distanzunterrichts und von Videokonferenzen erhalten, zuhause zu erledigen und die von ihren Lehrerinnen und Lehrern gesetzten Rückgabefristen einzuhalten. Ihre Pflichten als Schülerinnen und Schüler gemäß § 43, Absatz 2 Schulgesetz (SchG) gelten auch während des Zeitraums des Distanzunterrichts unverändert fort.  Ihre Leistungen werden genauso bewertet wie die Leistungen, die sie im Präsenzunterricht erbringen.  Eltern sind während des Distanzlernens dazu verpflichtet, die Teilnahme ihres Kindes / ihrer Kinder am digitalen Distanzunterricht und die Erledigung der Aufgaben zu begleiten und zu kontrollieren. Eltern und Erziehungsberechtigte geben ihren Kindern die Möglichkeit, zu Hause oder einem anderen dafür geeigneten Ort an Videokonferenzen teilzunehmen und sorgen für eine für den Unterricht angemessene Umgebung.  Eltern sind insbesondere dazu verpflichtet, die Schule (z.B. über den Klassenlehrer oder die Klassenlehrerin) darüber zu informieren, wenn -   der Haushalt nicht über die technischen Voraussetzungen verfügt, um      bestimmte digitale Kommunikationswege zu nutzen. -   ihr Kind / ihre Kinder von den Lehrer/innen auf bestimmten Kommunikations-     wegen nicht erreicht werden kann / können. -   ihr Kind / ihre Kinder aus bestimmten individuellen Gründen die Aufgaben     nicht erledigen kann / können.  Diese Informationen werden vertraulich behandelt. Sie sind wichtig, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, damit die oben genannten Ziele erreicht werden können und die Schüler/innen bestmöglich gefördert werden können. Je nach Bedarf müssen andere Austauschwege vereinbart werden (gegebenenfalls auch der postalische Austausch).  6.    Videokonferenzen haben eine große Bedeutung im Distanzunterricht.  Sie geben den Lehrkräften die Möglichkeit, Kontakt zu ihren Schülerinnen und Schülern zu halten, sie zu unterstützen und zu beraten. Sie können sie sehen und sich von ihrem Wohlergehen überzeugen. Die Schule empfiehlt daher allen Eltern und Erziehungsberechtigten dringend, ihren Kindern die Teilnahme an Videokonferenzen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern zu ermöglichen, sofern hierzu die Möglichkeit besteht.  Videokonferenzen stellen in vielerlei Hinsicht einen angemessenen Ersatz zum Präsenzunterricht in der Schule dar, auch wenn es um die Vermittlung neuer Lerninhalte geht. Lehrer/innen können unter anderem -   auf direktem Wege Fragen beantworten und Lernprobleme klären -   Unterricht in Dialogform durchführen und so feststellen, ob die Lerninhalte      verstanden wurden -   auf dem Bildschirm alles einblenden, was auch im Klassenraum an der Tafel      oder über den Beamer möglich wäre (Schaubilder, Texte, Abbildungen Fotos,      Videos usw.) -   mit ihren Erklärungen während dieser Einblendungen individuelle      Verständnishilfen geben -   soziale Kontakte (besonders auch unter den Schüler/innen) ermöglichen.  7. Falls Schülerinnen und Schüler der FNR an schulischen Videokonferenzen teilnehmen, geht die Schule davon aus, dass dies mit Einverständnis der Eltern und Erziehungsberechtigten geschieht.  Falls Eltern und Erziehungsberechtigte nicht damit einverstanden sind, dass ihre Kinder im schulischen Zusammenhang an Videokonferenzen teilnehmen, teilen sie dies der Schule schriftlich mit. Dies gilt ebenfalls, wenn Eltern nicht damit einverstanden sind, dass ihre Kinder in einer schulischen Videokonferenz die Kamera einschalten und ihr Gesicht zeigen.  In diesem Fall erfolgt die Kommunikation ausschließlich auf schriftlichem Wege (z.B. über Learning View, die AIX Concept-Schulcloud, E-Mails oder Postversand). Wir weisen darauf hin, dass in diesem Falle die oben genannten Vorteile nicht genutzt werden können und der Lernfortschritt möglicherweise beeinträchtigt wird. Ein ausschließlicher Austausch auf schriftlichem Wege (z.B. über Learning View oder E-Mails) kann die Vorteile einer Videokonferenz nicht ersetzen.  8. Die Lehrkräfte entscheiden im Rahmen ihrer dienstlichen und häuslichen Möglichkeiten sowie nach pädagogisch-didaktischen Entscheidungskriterien darüber, ob, wie viele und in welchen zeitlichen Abständen sie Videokonferenzen mit ihren Schülerinnen und Schülern durchführen. Sie sprechen sich, auch bei Stundentausch, mit ihren Kolleginnen und Kollegen der gleichen Lerngruppe ab. Der reguläre Stundenplan soll möglichst als Orientierung genutzt werden. Maßgebend ist hier die Handreichung zur lernförderlichen Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht (https://broschüren.nrw/fileadmin/Handreichung_zur_lernfoerderlichen_Verknuepfung/pdf/Handreichung-Distanzunterricht.pdf).  9. Die Lehrkräfte klären Schüler/innen und Eltern darüber auf,  dass Videokonferenzen Unterrichtsveranstaltungen sind und dass die Lehrkräfte Störungen unterbinden (z.B. durch Ausschluss von der Videokonferenz) und Rechtsverstöße melden werden.  10. Insbesondere informieren die Lehrkräfte Schüler/innen und Eltern darüber, dass kein/e Schüler/in berechtigt ist, -   Verbindungsdaten für eine schulische Videokonferenz an Personen      weiterzugeben, die nicht zur Schule oder zur gleichen Lerngruppe gehören, -   solchen Personen auf irgendeine Weise den Zugang zu einer schulischen      Videokonferenz zu ermöglichen. -   die Videokonferenz aufzuzeichnen und sie danach außenstehenden Personen      zugänglich zu machen, z.B. durch das Hochladen in sozialen Netzwerken. -   während der Videokonferenz strafbare Handlungen zu begehen oder anderen      zu ermöglichen, z.B. Veröffentlichung verfassungsfeindlicher, gewalt-     verherrlichender, rassistischer und pornographischer Äußerungen in Bild     und/oder Ton.  11. Eltern und Erziehungsberechtigte weisen ihre Kinder darauf hin, dass diese sich während einer Videokonferenz angemessen verhalten müssen und keine strafbaren Handlungen begehen dürfen, insbesondere -   Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes (§ 201 StGB) -   Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs und von Persönlichkeits-      rechten durch Bildaufnahmen (§ 201a StGB) -   Verletzung des Rechts am eigenen Bild (§§ 22,33 KunstUrhG)  13. Die Lehrkräfte laden die Schülerinnen und Schüler zu Videokonferenzen ein. Sie regulieren die Zulassung über die Funktion des Warteraums oder einer vergleichbaren Einstellung, kontrollieren die Anwesenheit, entfernen schulfremde Personen und brechen die Videokonferenz bei erheblichen Störungen und Rechtsverletzungen sofort ab.  14. Die Lehrkräfte entscheiden über die Dauer der Videokonferenzen. Die Länge einer Unterrichtsstunde im Präsenzunterricht soll nicht überschritten, darf aber unterschritten werden. Entscheidend ist die regelmäßige Versorgung der Schüler/innen und Schüler mit Aufgaben und Informationen und ihre Beratung. Maßgebend ist auch hier die Handreichung zur lernförderlichen Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht (https://broschüren.nrw/fileadmin/Handreichung_zur_lernfoerderlichen_Verknuepfung/pdf/Handreichung-Distanzunterricht.pdf) .  15. Die Schülerinnen und Schüler identifizieren sich zu Beginn der Videokonferenz, indem sie ihre Kamera einschalten und ihr Gesicht zeigen. Die Lehrkräfte entscheiden über die Verwendung von Kamera und Mikrofon durch die Schüler/innen.  16. Falls Eltern nicht damit einverstanden sind, dass ihre Kinder in einer schulischen Videokonferenz die Kamera einschalten und ihr Gesicht zeigen, teilen sie dies der Schule schriftlich mit. Der/Die Schüler/in kann dann nicht an Videokonferenzen teilnehmen.  17. Eltern und Erziehungsberechtigte dürfen nur nach vorheriger Genehmigung durch den/die Schulleiter/in in einer Videokonferenz oder in einem Chatroom anwesend sein. Sie dürfen sich, genau wie im Präsenzunterricht, dort nicht aktiv beteiligen. Ebenso dürfen sich Eltern oder andere Familienangehörige nicht ohne vorherige Genehmigung auf einer Lernplattform wie Learning View anmelden. Die Anmeldedaten der Schüler/innen dürfen nicht durch Eltern oder andere Familienangehörige für eine weitere Anmeldung genutzt werden.             Castrop-Rauxel, 15.02.2021
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Start Start Aktuell Aktuell A - Z A - Z Distanzunterricht und Videokonferenzen  an der FNR – ein Leitfaden für Lehrkräfte, Schüler und Eltern  1. Der nachfolgende Leitfaden orientiert sich an den zurzeit gültigen Rechtsvorschriften des Schulgesetzes (SchG), der Verordnungen und Erlasse des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes NRW (MSB), der Datenschutz-Grundverordnung (DSG-VO) und des Strafgesetzbuches (StGB).  2. Der Präsenzunterricht an der Schule ist durch die Pandemie bedingt im letzten und auch in diesem Schuljahr über weite Zeiträume nicht möglich gewesen.  Der Distanzunterricht kann den Präsenzunterricht nicht vollständig ersetzen, denn die persönliche Anwesenheit und der direkte Kontakt von Lehrer/innen und Schüler/innen ist durch nichts zu ersetzen.  Dennoch arbeiten die Lehrer/innen der Fridtjof-Nansen-Realschule engagiert daran, dass der Distanzunterricht alle Möglichkeiten ausschöpft, um -   möglichst alle SchülerInnen auf digitalem Wege zu erreichen -   Lernfortschritte gemäß den Lehrplänen zu machen -   SchülerInnen individuell zu fördern -   Aufgaben zu stellen und Leistungen der Schüler/innen zu ermöglichen und zu     beurteilen -   soziale Kontakte der Schüler/innen untereinander und zu den Lehrpersonen zu     ermöglichen  3. Die Lehrer/innen nutzen im Distanzunterricht unterschiedliche digitale Kommunikationsmittel, solange die Einrichtung der schulinternen Cloud noch nicht abgeschlossen ist und noch nicht alle Schüler/innen eingewiesen sind. Hauptsächlich werden folgende digitale Kanäle genutzt:  -   die AIX Concept-Schulcloud und Microsoft TEAMS (Videokonferenzen,     Aufgabenaustausch, E-Mails, Terminkalender für die Klassen, Chatmöglichkeit,      Austausch von Dateien, Arbeitsstand dokumentieren) -   Learning-View (Aufgabenaustausch, Austausch von Dateien, Arbeitsstand      dokumentieren) -   E-Mails (Aufgabenaustausch, Austausch von Dateien)  Die Lehrkräfte nutzen grundsätzlich MS Teams in der AIX Concept-Schulcloud für Videokonferenzen. Falls in Ausnahmefällen andere Anbieter (z.B. Zoom) genutzt werden, müssen alle gültigen Rechtsvorschriften eingehalten und alle möglichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Für die Nutzung der Portale anderer Anbieter als MS Teams in der AIX Concept Schulcloud sind Lehrer/innen selbst verantwortlich.  4. Lehrer/innen, Schüler/innen und Eltern sind keine professionellen IT-Spezialisten. Wir alle befinden uns in einem Lernprozess, in dem wir Erfahrungen sammeln, um den Distanzunterricht stets zu verbessern. Die unterschiedlichen Interessenlagen, die unterschiedlichen individuellen und familiären Voraussetzungen müssen bestmöglich koordiniert werden. Daran arbeiten wir kontinuierlich. Die Lehrer/innen arbeiten wie immer vertrauensvoll mit den Eltern und Schüler/innen zusammen, sie wählen wie immer das geeignete Medium aus, um die Anforderungen des Unterrichts bestmöglich auch in der Distanz umzusetzen. Dass dabei nicht alle individuellen Interessen (mehr oder weniger Videokonferenzen zum Beispiel) vollständig berücksichtigt werden können, liegt in der Natur der Sache, was aber in einem „normalen“ Unterricht an der Schule auch genauso ist.  5. Um den Lernerfolg zu gewährleisten, müssen Lehrer/innen, Schüler/innen und Eltern eng zusammenarbeiten und alle rechtssicheren Wege der digitalen Kommunikation nutzen, damit alle Schüler/innen erreicht werden können und mitarbeiten können. Lehrer/innen arbeiten kontinuierlich daran, die unter Punkt 2 genannten Ziele zu erreichen.  Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, Aufgaben, die sie im Rahmen des Distanzunterrichts und von Videokonferenzen erhalten, zuhause zu erledigen und die von ihren Lehrerinnen und Lehrern gesetzten Rückgabefristen einzuhalten. Ihre Pflichten als Schülerinnen und Schüler gemäß § 43, Absatz 2 Schulgesetz (SchG) gelten auch während des Zeitraums des Distanzunterrichts unverändert fort.  Ihre Leistungen werden genauso bewertet wie die Leistungen, die sie im Präsenzunterricht erbringen.  Eltern sind während des Distanzlernens dazu verpflichtet, die Teilnahme ihres Kindes / ihrer Kinder am digitalen Distanzunterricht und die Erledigung der Aufgaben zu begleiten und zu kontrollieren. Eltern und Erziehungsberechtigte geben ihren Kindern die Möglichkeit, zu Hause oder einem anderen dafür geeigneten Ort an Videokonferenzen teilzunehmen und sorgen für eine für den Unterricht angemessene Umgebung.  Eltern sind insbesondere dazu verpflichtet, die Schule (z.B. über den Klassenlehrer oder die Klassenlehrerin) darüber zu informieren, wenn -   der Haushalt nicht über die technischen Voraussetzungen verfügt, um      bestimmte digitale Kommunikationswege zu nutzen. -   ihr Kind / ihre Kinder von den Lehrer/innen auf bestimmten Kommunikations-     wegen nicht erreicht werden kann / können. -   ihr Kind / ihre Kinder aus bestimmten individuellen Gründen die Aufgaben     nicht erledigen kann / können.  Diese Informationen werden vertraulich behandelt. Sie sind wichtig, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, damit die oben genannten Ziele erreicht werden können und die Schüler/innen bestmöglich gefördert werden können. Je nach Bedarf müssen andere Austauschwege vereinbart werden (gegebenenfalls auch der postalische Austausch).  6.     Videokonferenzen haben eine große Bedeutung im Distanzunterricht.  Sie geben den Lehrkräften die Möglichkeit, Kontakt zu ihren Schülerinnen und Schülern zu halten, sie zu unterstützen und zu beraten. Sie können sie sehen und sich von ihrem Wohlergehen überzeugen. Die Schule empfiehlt daher allen Eltern und Erziehungsberechtigten dringend, ihren Kindern die Teilnahme an Videokonferenzen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern zu ermöglichen, sofern hierzu die Möglichkeit besteht.  Videokonferenzen stellen in vielerlei Hinsicht einen angemessenen Ersatz zum Präsenzunterricht in der Schule dar, auch wenn es um die Vermittlung neuer Lerninhalte geht. Lehrer/innen können unter anderem -   auf direktem Wege Fragen beantworten und Lernprobleme klären -   Unterricht in Dialogform durchführen und so feststellen, ob die Lerninhalte      verstanden wurden -   auf dem Bildschirm alles einblenden, was auch im Klassenraum an der Tafel      oder über den Beamer möglich wäre (Schaubilder, Texte, Abbildungen Fotos,      Videos usw.) -   mit ihren Erklärungen während dieser Einblendungen individuelle      Verständnishilfen geben -   soziale Kontakte (besonders auch unter den Schüler/innen) ermöglichen.  7. Falls Schülerinnen und Schüler der FNR an schulischen Videokonferenzen teilnehmen, geht die Schule davon aus, dass dies mit Einverständnis der Eltern und Erziehungsberechtigten geschieht.  Falls Eltern und Erziehungsberechtigte nicht damit einverstanden sind, dass ihre Kinder im schulischen Zusammenhang an Videokonferenzen teilnehmen, teilen sie dies der Schule schriftlich mit. Dies gilt ebenfalls, wenn Eltern nicht damit einverstanden sind, dass ihre Kinder in einer schulischen Videokonferenz die Kamera einschalten und ihr Gesicht zeigen.  In diesem Fall erfolgt die Kommunikation ausschließlich auf schriftlichem Wege (z.B. über Learning View, die AIX Concept-Schulcloud, E-Mails oder Postversand). Wir weisen darauf hin, dass in diesem Falle die oben genannten Vorteile nicht genutzt werden können und der Lernfortschritt möglicherweise beeinträchtigt wird. Ein ausschließlicher Austausch auf schriftlichem Wege (z.B. über Learning View oder E-Mails) kann die Vorteile einer Videokonferenz nicht ersetzen.  8. Die Lehrkräfte entscheiden im Rahmen ihrer dienstlichen und häuslichen Möglichkeiten sowie nach pädagogisch-didaktischen Entscheidungskriterien darüber, ob, wie viele und in welchen zeitlichen Abständen sie Videokonferenzen mit ihren Schülerinnen und Schülern durchführen. Sie sprechen sich, auch bei Stundentausch, mit ihren Kolleginnen und Kollegen der gleichen Lerngruppe ab. Der reguläre Stundenplan soll möglichst als Orientierung genutzt werden. Maßgebend ist hier die Handreichung zur lernförderlichen Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht (https://broschüren.nrw/fileadmin/Handreichung_zur_lernfoerderlichen_Verknuepfung/pdf/Handreichung-Distanzunterricht.pdf).  9. Die Lehrkräfte klären Schüler/innen und Eltern darüber auf,  dass Videokonferenzen Unterrichtsveranstaltungen sind und dass die Lehrkräfte Störungen unterbinden (z.B. durch Ausschluss von der Videokonferenz) und Rechtsverstöße melden werden.  10. Insbesondere informieren die Lehrkräfte Schüler/innen und Eltern darüber, dass kein/e Schüler/in berechtigt ist, -   Verbindungsdaten für eine schulische Videokonferenz an Personen      weiterzugeben, die nicht zur Schule oder zur gleichen Lerngruppe gehören, -   solchen Personen auf irgendeine Weise den Zugang zu einer schulischen      Videokonferenz zu ermöglichen. -   die Videokonferenz aufzuzeichnen und sie danach außenstehenden Personen      zugänglich zu machen, z.B. durch das Hochladen in sozialen Netzwerken. -   während der Videokonferenz strafbare Handlungen zu begehen oder anderen      zu ermöglichen, z.B. Veröffentlichung verfassungsfeindlicher, gewalt-     verherrlichender, rassistischer und pornographischer Äußerungen in Bild     und/oder Ton.  11. Eltern und Erziehungsberechtigte weisen ihre Kinder darauf hin, dass diese sich während einer Videokonferenz angemessen verhalten müssen und keine strafbaren Handlungen begehen dürfen, insbesondere -   Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes (§ 201 StGB) -   Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs und von Persönlichkeits-      rechten durch Bildaufnahmen (§ 201a StGB) -   Verletzung des Rechts am eigenen Bild (§§ 22,33 KunstUrhG)  13. Die Lehrkräfte laden die Schülerinnen und Schüler zu Videokonferenzen ein. Sie regulieren die Zulassung über die Funktion des Warteraums oder einer vergleichbaren Einstellung, kontrollieren die Anwesenheit, entfernen schulfremde Personen und brechen die Videokonferenz bei erheblichen Störungen und Rechtsverletzungen sofort ab.  14. Die Lehrkräfte entscheiden über die Dauer der Videokonferenzen. Die Länge einer Unterrichtsstunde im Präsenzunterricht soll nicht überschritten, darf aber unterschritten werden. Entscheidend ist die regelmäßige Versorgung der Schüler/innen und Schüler mit Aufgaben und Informationen und ihre Beratung. Maßgebend ist auch hier die Handreichung zur lernförderlichen Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht (https://broschüren.nrw/fileadmin/Handreichung_zur_lernfoerderlichen_Verknuepfung/pdf/Handreichung-Distanzunterricht.pdf) .  15. Die Schülerinnen und Schüler identifizieren sich zu Beginn der Videokonferenz, indem sie ihre Kamera einschalten und ihr Gesicht zeigen. Die Lehrkräfte entscheiden über die Verwendung von Kamera und Mikrofon durch die Schüler/innen.  16. Falls Eltern nicht damit einverstanden sind, dass ihre Kinder in einer schulischen Videokonferenz die Kamera einschalten und ihr Gesicht zeigen, teilen sie dies der Schule schriftlich mit. Der/Die Schüler/in kann dann nicht an Videokonferenzen teilnehmen.  17. Eltern und Erziehungsberechtigte dürfen nur nach vorheriger Genehmigung durch den/die Schulleiter/in in einer Videokonferenz oder in einem Chatroom anwesend sein. Sie dürfen sich, genau wie im Präsenzunterricht, dort nicht aktiv beteiligen. Ebenso dürfen sich Eltern oder andere Familienangehörige nicht ohne vorherige Genehmigung auf einer Lernplattform wie Learning View anmelden. Die Anmeldedaten der Schüler/innen dürfen nicht durch Eltern oder andere Familienangehörige für eine weitere Anmeldung genutzt werden.             Castrop-Rauxel, 15.02.2021
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A - Z Aktuell Start Start Start Aktuell Aktuell A - Z A - Z Distanzunterricht und Videokonferenzen  an der FNR – ein Leitfaden für Lehrkräfte, Schüler und Eltern  1. Der nachfolgende Leitfaden orientiert sich an den zurzeit gültigen Rechtsvorschriften des Schulgesetzes (SchG), der Verordnungen und Erlasse des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes NRW (MSB), der Datenschutz-Grundverordnung (DSG-VO) und des Strafgesetzbuches (StGB).  2. Der Präsenzunterricht an der Schule ist durch die Pandemie bedingt im letzten und auch in diesem Schuljahr über weite Zeiträume nicht möglich gewesen.  Der Distanzunterricht kann den Präsenzunterricht nicht vollständig ersetzen, denn die persönliche Anwesenheit und der direkte Kontakt von Lehrer/innen und Schüler/innen ist durch nichts zu ersetzen.  Dennoch arbeiten die Lehrer/innen der Fridtjof-Nansen-Realschule engagiert daran, dass der Distanzunterricht alle Möglichkeiten ausschöpft, um -   möglichst alle SchülerInnen auf digitalem      Wege zu erreichen -   Lernfortschritte gemäß den Lehrplänen zu      machen -   SchülerInnen individuell zu fördern -   Aufgaben zu stellen und Leistungen der      Schüler/innen zu ermöglichen und zu     beurteilen -   soziale Kontakte der Schüler/innen      untereinander und zu den Lehrpersonen zu     ermöglichen  3. Die Lehrer/innen nutzen im Distanzunterricht unterschiedliche digitale Kommunikationsmittel, solange die Einrichtung der schulinternen Cloud noch nicht abgeschlossen ist und noch nicht alle Schüler/innen eingewiesen sind. Hauptsächlich werden folgende digitale Kanäle genutzt:  -   die AIX Concept-Schulcloud und Microsoft     TEAMS (Videokonferenzen,     Aufgabenaustausch, E-Mails, Terminkalender      für die Klassen, Chatmöglichkeit,      Austausch von Dateien, Arbeitsstand      dokumentieren) -   Learning-View (Aufgabenaustausch, Austausch     von Dateien, Arbeitsstand      dokumentieren) -   E-Mails (Aufgabenaustausch, Austausch von      Dateien)  Die Lehrkräfte nutzen grundsätzlich MS Teams in der AIX Concept-Schulcloud für Videokonferenzen. Falls in Ausnahmefällen andere Anbieter (z.B. Zoom) genutzt werden, müssen alle gültigen Rechtsvorschriften eingehalten und alle möglichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Für die Nutzung der Portale anderer Anbieter als MS Teams in der AIX Concept Schulcloud sind Lehrer/innen selbst verantwortlich.  4. Lehrer/innen, Schüler/innen und Eltern sind keine professionellen IT-Spezialisten. Wir alle befinden uns in einem Lernprozess, in dem wir Erfahrungen sammeln, um den Distanzunterricht stets zu verbessern. Die unterschiedlichen Interessenlagen, die unterschiedlichen individuellen und familiären Voraussetzungen müssen bestmöglich koordiniert werden. Daran arbeiten wir kontinuierlich. Die Lehrer/innen arbeiten wie immer vertrauensvoll mit den Eltern und Schüler/innen zusammen, sie wählen wie immer das geeignete Medium aus, um die Anforderungen des Unterrichts bestmöglich auch in der Distanz umzusetzen. Dass dabei nicht alle individuellen Interessen (mehr oder weniger Videokonferenzen zum Beispiel) vollständig berücksichtigt werden können, liegt in der Natur der Sache, was aber in einem „normalen“ Unterricht an der Schule auch genauso ist.  5. Um den Lernerfolg zu gewährleisten, müssen Lehrer/innen, Schüler/innen und Eltern eng zusammenarbeiten und alle rechtssicheren Wege der digitalen Kommunikation nutzen, damit alle Schüler/innen erreicht werden können und mitarbeiten können. Lehrer/innen arbeiten kontinuierlich daran, die unter Punkt 2 genannten Ziele zu erreichen.  Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, Aufgaben, die sie im Rahmen des Distanzunterrichts und von Videokonferenzen erhalten, zuhause zu erledigen und die von ihren Lehrerinnen und Lehrern gesetzten Rückgabefristen einzuhalten. Ihre Pflichten als Schülerinnen und Schüler gemäß § 43, Absatz 2 Schulgesetz (SchG) gelten auch während des Zeitraums des Distanzunterrichts unverändert fort.  Ihre Leistungen werden genauso bewertet wie die Leistungen, die sie im Präsenzunterricht erbringen.  Eltern sind während des Distanzlernens dazu verpflichtet, die Teilnahme ihres Kindes / ihrer Kinder am digitalen Distanzunterricht und die Erledigung der Aufgaben zu begleiten und zu kontrollieren. Eltern und Erziehungsberechtigte geben ihren Kindern die Möglichkeit, zu Hause oder einem anderen dafür geeigneten Ort an Videokonferenzen teilzunehmen und sorgen für eine für den Unterricht angemessene Umgebung.  Eltern sind insbesondere dazu verpflichtet, die Schule (z.B. über den Klassenlehrer oder die Klassenlehrerin) darüber zu informieren, wenn -   der Haushalt nicht über die technischen     Voraussetzungen verfügt, um bestimmte     digitale Kommunikationswege zu nutzen. -   ihr Kind / ihre Kinder von den Lehrer/innen auf      bestimmten Kommunikationswegen nicht      erreicht werden kann / können. -   ihr Kind / ihre Kinder aus bestimmten      individuellen Gründen die Aufgaben     nicht erledigen kann / können.  Diese Informationen werden vertraulich behandelt. Sie sind wichtig, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, damit die oben genannten Ziele erreicht werden können und die Schüler/innen bestmöglich gefördert werden können. Je nach Bedarf müssen andere Austauschwege vereinbart werden (gegebenenfalls auch der postalische Austausch).  6.   Videokonferenzen haben eine große        Bedeutung im Distanzunterricht.  Sie geben den Lehrkräften die Möglichkeit, Kontakt zu ihren Schülerinnen und Schülern zu halten, sie zu unterstützen und zu beraten. Sie können sie sehen und sich von ihrem Wohlergehen überzeugen. Die Schule empfiehlt daher allen Eltern und Erziehungsberechtigten dringend, ihren Kindern die Teilnahme an Videokonferenzen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern zu ermöglichen, sofern hierzu die Möglichkeit besteht.  Videokonferenzen stellen in vielerlei Hinsicht einen angemessenen Ersatz zum Präsenzunterricht in der Schule dar, auch wenn es um die Vermittlung neuer Lerninhalte geht. Lehrer/innen können unter anderem -   auf direktem Wege Fragen beantworten und     Lernprobleme klären -   Unterricht in Dialogform durchführen und so     feststellen, ob die Lerninhalte verstanden     wurden -   auf dem Bildschirm alles einblenden, was      auch im Klassenraum an der Tafel      oder über den Beamer möglich wäre     (Schaubilder, Texte, Abbildungen Fotos,      Videos usw.) -   mit ihren Erklärungen während dieser      Einblendungen individuelle Verständnis-     hilfen geben -   soziale Kontakte (besonders auch unter den      Schüler/innen) ermöglichen.  7. Falls Schülerinnen und Schüler der FNR an schulischen Videokonferenzen teilnehmen, geht die Schule davon aus, dass dies mit Einverständnis der Eltern und Erziehungsberechtigten geschieht.  Falls Eltern und Erziehungsberechtigte nicht damit einverstanden sind, dass ihre Kinder im schulischen Zusammenhang an Videokonferenzen teilnehmen, teilen sie dies der Schule schriftlich mit. Dies gilt ebenfalls, wenn Eltern nicht damit einverstanden sind, dass ihre Kinder in einer schulischen Videokonferenz die Kamera einschalten und ihr Gesicht zeigen.  In diesem Fall erfolgt die Kommunikation ausschließlich auf schriftlichem Wege (z.B. über Learning View, die AIX Concept-Schulcloud, E-Mails oder Postversand).  Wir weisen darauf hin, dass in diesem Falle die oben genannten Vorteile nicht genutzt werden können und der Lernfortschritt möglicherweise beeinträchtigt wird.   Ein ausschließlicher Austausch auf schriftlichem Wege (z.B. über Learning View oder E-Mails) kann die Vorteile einer Videokonferenz nicht ersetzen.  8. Die Lehrkräfte entscheiden im Rahmen ihrer dienstlichen und häuslichen Möglichkeiten sowie nach pädagogisch-didaktischen Entscheidungskriterien darüber, ob, wie viele und in welchen zeitlichen Abständen sie Videokonferenzen mit ihren Schülerinnen und Schülern durchführen. Sie sprechen sich, auch bei Stundentausch, mit ihren Kolleginnen und Kollegen der gleichen Lerngruppe ab. Der reguläre Stundenplan soll möglichst als Orientierung genutzt werden. Maßgebend ist hier die Handreichung zur lernförderlichen Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht (https://broschüren.nrw/fileadmin/Handreichung_zur_lernfoerderlichen_Verknuepfung/pdf/Handreichung-Distanzunterricht.pdf).  9. Die Lehrkräfte klären Schüler/innen und Eltern darüber auf,  dass Videokonferenzen Unterrichtsveranstaltungen sind und dass die Lehrkräfte Störungen unterbinden (z.B. durch Ausschluss von der Videokonferenz) und Rechtsverstöße melden werden.  10. Insbesondere informieren die Lehrkräfte Schüler/innen und Eltern darüber, dass kein/e Schüler/in berechtigt ist, -   Verbindungsdaten für eine schulische     Videokonferenz an Personen      weiterzugeben, die nicht zur Schule oder zur      gleichen Lerngruppe gehören, -   solchen Personen auf irgendeine Weise den     Zugang zu einer schulischen      Videokonferenz zu ermöglichen. -   die Videokonferenz aufzuzeichnen und sie      danach außenstehenden Personen      zugänglich zu machen, z.B. durch das     Hochladen in sozialen Netzwerken. -   während der Videokonferenz strafbare      Handlungen zu begehen oder anderen      zu ermöglichen, z.B. Veröffentlichung      verfassungsfeindlicher, gewalt-     verherrlichender, rassistischer und      pornographischer Äußerungen in Bild     und/oder Ton.  11. Eltern und Erziehungsberechtigte weisen ihre Kinder darauf hin, dass diese sich während einer Videokonferenz angemessen verhalten müssen und keine strafbaren Handlungen begehen dürfen, insbesondere -   Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes      (§ 201 StGB) -   Verletzung des höchstpersönlichen      Lebensbereichs und von Persönlichkeits-      rechten durch Bildaufnahmen (§ 201a StGB) -   Verletzung des Rechts am eigenen Bild      (§§ 22,33 KunstUrhG)  13. Die Lehrkräfte laden die Schülerinnen und Schüler zu Videokonferenzen ein. Sie regulieren die Zulassung über die Funktion des Warteraums oder einer vergleichbaren Einstellung, kontrollieren die Anwesenheit, entfernen schulfremde Personen und brechen die Videokonferenz bei erheblichen Störungen und Rechtsverletzungen sofort ab.  14. Die Lehrkräfte entscheiden über die Dauer der Videokonferenzen. Die Länge einer Unterrichtsstunde im Präsenzunterricht soll nicht überschritten, darf aber unterschritten werden. Entscheidend ist die regelmäßige Versorgung der Schüler/innen und Schüler mit Aufgaben und Informationen und ihre Beratung. Maßgebend ist auch hier die Handreichung zur lernförderlichen Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht (https://broschüren.nrw/fileadmin/Handreichung_zur_lernfoerderlichen_Verknuepfung/pdf/Handreichung-Distanzunterricht.pdf) .  15. Die Schülerinnen und Schüler identifizieren sich zu Beginn der Videokonferenz, indem sie ihre Kamera einschalten und ihr Gesicht zeigen. Die Lehrkräfte entscheiden über die Verwendung von Kamera und Mikrofon durch die Schüler/innen.  16. Falls Eltern nicht damit einverstanden sind, dass ihre Kinder in einer schulischen Videokonferenz die Kamera einschalten und ihr Gesicht zeigen, teilen sie dies der Schule schriftlich mit. Der/Die Schüler/in kann dann nicht an Videokonferenzen teilnehmen.  17. Eltern und Erziehungsberechtigte dürfen nur nach vorheriger Genehmigung durch den/die Schulleiter/in in einer Videokonferenz oder in einem Chatroom anwesend sein. Sie dürfen sich, genau wie im Präsenzunterricht, dort nicht aktiv beteiligen. Ebenso dürfen sich Eltern oder andere Familienangehörige nicht ohne vorherige Genehmigung auf einer Lernplattform wie Learning View anmelden. Die Anmeldedaten der Schüler/innen dürfen nicht durch Eltern oder andere Familienangehörige für eine weitere Anmeldung genutzt werden.             Castrop-Rauxel, 15.02.2021